Sanfte Berührung für ein ausgeglichenes Baby - Warum dein Baby Shiatsu-Massagen lieben wird!


Babys lieben deine volle Aufmerksamkeit. Durch Berührungen und Körperkontakt spüren sie dich, sich, erbeben nach und nach wo sie selbst aufhören und wo du beginnst. Berührung erdet, harmonisiert, beruhigt, vermittelt Sicherheit. Viel Tragen im ersten Jahr ist keineswegs ein Verhätscheln, sondern das Erleben einer sicheren Welt, in der man sich Geborgen und Getragen fühlt. Diese Babys können zu Erwachsenen heranreifen, die sich weiterhin ebenso in der Welt getragen fühlen, sicher sind, Ur-Vertrauen haben.

Aber Körperkontakt und Berührung kann noch viel mehr.


Wusstest du, dass...

  1. ... Körperkontakt sehr viele Synapsen (neuronale Verbindungen) im Gehirn bildet

  2. ... Berührung das Immunsystem stärkt

  3. ... Schöne Berührungen eine Endorphin-Ausschüttung (Glückshormone) auslöst und somit Ängste abgebaut werden und Depressionen vorgebeugt wird

  4. ... durch die Verbindung von Hautkontakt und positiven Gefühlen das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet wird, was schmerzlindernd und entspannend wirkt

  5. ... sanfte Streichelbewegungen das vegetative Nervensystem harmonisieren, welches im Dauererregungszustand für alle möglichen Stresserkrankungen verantwortlich ist.

  6. ... eine 20-sekündige Umarmung, alle diese positiven Effekte erzielt. Also jeden Tag schön lang umarmen!!!

  7. ... leider aber auch Kinder, die in der Vergangenheit in Kinderheimen nicht angefasst wurden, verkümmerten und starben. So wichtig ist Körperkontakt!

(Quelle: https://www.quarks.de/gesundheit/darum-sind-beruehrungen-so-wichtig/)


Berührung zur Heilung

Es ist außerdem die älteste bekannte Heilmethode, die wir kennen. Durch Handauflegen tut’s schon bei Kindern gleich weniger weh. Das betrifft auch Erwachsene, in der absichtslosen Berührung fühlen wir uns gesehen und ernst genommen. Nicht zuletzt werden auch in der Körper(psycho)therapie verschiedene Formen der Körperarbeit und Berührungen bewusst eingesetzt, um eine Heilung anzustreben. Denn Geist und Körper sind nicht trennbar und wirken wechselseitig aufeinander ein.

Aber zurück zu den Babys: Sie brauchen für eine normale Entwicklung viel (Haut-)kontakt und Kuscheln. Besonders auch dann, wenn sie womöglich eine etwas erschwerten Start ins Leben hatten. Also dringend auch für Frühchen, Kaiserschnitte, auch adoptierte/ Pflegekinder, die bereits Trennungen von der leiblichen Mutter erlebt haben, aber auch diejenigen mit einer angeborenen Behinderung, Entwicklungsverzögerung.


Viele Mamas buchen daher einen Kurs für Babymassage (z.B. nach Leboyér, indische Massage oder BabyShiatsu), um sich so die Techniken aneignen zu könn

en, mehr Sicherheit um Umgang mit dem Mini-Mensch zu bekommen und gleichzeitig auch mit anderen Mamas in der Umgebung in Kontakt zu sein, vielleicht auch einfach um mal aus dem Haus zu kommen, und gleichzeitig dem Baby was Gutes zu tun. Das sind alles wichtige und gute Gründe, um sich für einen Massagekurs anzumelden. Dies ist in den meisten Fällen ab dem zweiten Lebensmonat sinnvoll (vorher kann allein die Anreise oder der Aufenthalt mit so vielen Menschen in einem Raum schon überstimulierend sein).

Warum Shiatsu?

Durch die Kombination aus sanfter Berührung, leichtem Bewegen und Dehnen, aber auch leichter Akupressur ist Shiatsu eine sehr schöne Methode, um Kontakt zu Deinem Kind aufzunehmen, und ihnen dabei zu helfen, sich zu spüren. Darüber hinaus ist das gezielte Stimulieren der Meridiane (Energielaufbahnen) über Akupressurpunkte hilfreich, Stau oder Blockaden zu lösen, die optimale Entwicklung zu fördern, den Körper zu harmonisieren und so Krankheitsbildung vorzubeugen oder Heilungsprozesse zu unterstützen. Das gezielte Drücken bestimmter Akupressur-Punkte, sogenannte „Glücksgriffe“, können bei so einigen Beschwerden wie Bauchweh, Einschlafschwierigkeiten, Zahnen etc. helfen.


Shiatsu-Babys sind ausgeglichener und oft werden bei regelmäßiger Anwendung weniger und kürzere medikamentöse Interventionen nötig. Es ist sowohl ein Wellness- als auch eine Heilmethode, die auf Jahrtausende altem Heilwissen beruht.


Baby-Shiatsu unterstützt euch als Eltern darin, eurem Kind Geborgenheit und Sicherheit zu geben als Basis für ein gesundes und erfülltes Leben. Insbesondere die ersten 18 Monate sind prägend für einen Menschen. In dieser Zeit werden die Grundlagen dafür gelegt, wie er später mit Herausforderungen zurechtkommt.

Mit Shiatsu für Babys kannst du dein Kind von Anfang an liebevoll begleiten und die Bindung zu ihm festigen. Die sanfte und klar strukturierte Behandlung geht auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kleinsten ein. Inzwischen hat die Wissenschaft auch zeigen können, dass Babys und Kinder besonders gut auf achtsames Drücken reagieren. Der klare bestimmte Druck ermöglicht es eurem Baby oder Kind, seine eigenen Grenzen zu spüren und sich dadurch im eigenen Körper zuhause zu fühlen. Aus dieser Sicherheit heraus kann es dann die noch fremde Welt erforschen.

Die Techniken und Anregungen unterstützen euer Baby, alle Potentiale zu entfalten und sich gesund und altersgerecht zu entwickeln. Fühlt es sich sicher, geborgen, geliebt und wahrgenommen, steht es auf einem stabilen Fundament. Baby-Shiatsu unterstützt euer Kind auch darin, Reize besser zu verarbeiten - eine wichtige Fähigkeit für das spätere Leben, um sich selbst zu regulieren und zur Ruhe kommen zu können.


Auch bei Befindlichkeitsstörungen kann die Behandlungsmethode eine echte Hilfe sein. Oft genügen kleine Anregungen, um den Prozess einer Selbstregulation in Gang zu setzen – etwa wenn das Baby nicht gut schläft, unruhig ist oder Bauchweh hat.


Baby-Shiatsu ist nicht nur was fürs Baby sondern tut der ganzen Familie gut. Für euch als Eltern und für Geschwisterkinder gibt es einfache Techniken, die euch in der ersten Zeit mit dem Baby stärken.

(Wenn Du im Raum Köln einen BabyShiatsu-Kurs suchst, findest du mehr Infos hier)


Was ist Shiatsu ? – die Hintergründe:

Die Wurzeln von Shiatsu liegen in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) die seit mehr als 5000 Jahren existiert. Shiatsu in seiner jetzigen Form ist im Laufe des 20. Jhd. in Japan entwickelt worden und wurde 1964 in Japan als offizieller Beruf anerkannt.

Hierzu bedient Shiatsu sich der Massage, Druck, Dehnung von Meridianen (Energieleitbahnen) und Akupressur-Punkte, die auch in der Akupunktur Verwendung finden. Ziel ist es, den gestörten ki-Fluss (chin. Chi, Lebensenergie) wieder zu beleben und auszugleichen. Blockaden oder ein gestörter Fluss dieser Energie führt zu Blockaden, die wiederum sowohl emotionale, als auch körperliche Symptome und Krankheiten verursachen. Shiatsu wirkt also „psycho-somatisch“ und ganzheitlich auf den Körper, harmonisiert und gleicht aus. Es ist eine schöne Verbindung von moderner Physiotherapie und trad. asiatischer Heilkultur und Energiearbeit.

Ablauf einer Session

Ein guter Zeitpunkt für eine Shiatsu-Anwendung ist, wenn das Baby gesund, satt, frisch, gewickelt ist, und sich wohl fühlt. Weiche und Bequeme Strampler können angelassen werden. Im Idealfall sind die Füßchen aber frei.


Es ist hilfreich, Shiatsu in die tägliche Routine einzubauen (Rituale schaffen Sicherheit), so dass sich Dein Baby daran gewöhnen und sich auf die bevorstehende Entspannung einstellen kann. Beispielsweise am Vormittag nach dem Wickeln oder abends von der Nachtruhe. Die Dauer einer Einheit sollte immer nur so lange sein, wie sich Dein Kind wohlfühlt. Zu Beginn genügen vermutlich schon 5-10 Minuten, aber auch eine halbe Stunde ist möglich. Wenn der Blickkontakt abgewendet wird, oder Dein Baby unruhig wird oder sich versteift, dann hat es genug. Es ist wichtig, diese Pausen zu ermöglichen, damit das Gehirn die neuen Eindrücke verarbeiten kann. Du kannst die Hände ruhig liegen lassen, und warten, bis der Blickkontakt wieder aufgenommen wird. Das Kind gibt alles vor.

Wenn sich das Baby allerdings krank ists oder sichtlich nicht in der Anwendung wohlfühlt, sollte die Session abgebrochen und zu einem anderen Zeitpunkt neu versucht werden.


Nehme dir einen Moment Zeit, um DICH zu spüren, atme ein paar Mal durch. Wie geht es dir? Kannst du dich entspannen? Stimmt die Atmosphäre? In Kursen gibt immer auch Übungen für dich, denn wenn erst muss es Mama gut gehen, damit es Baby gutgehen kann.


Spüre den Kontakt zu Deinem eigenen Körper und löse dich, etwas bei dieser Session zu WOLLEN in Bezug auf Ablauf und Dauer. Es ist der Moment, um dich mit Deinem Kind zu verbinden. Es geht hier um die Bindung zwischen Euch.


Achte darauf, dass Deine Hände warm sind. Nimm Schmuck ab. Lass auch stark duftende Handcremes weg.

Pausen fürs Baby:

Mögliche Signale, dass das Baby eine Pause braucht oder das Interesse an einer Aktivität verliert sind:

- Baby zieht Arme oder Beine weg, wenn Du sie berührst

- Quengeln

- Atmung wird schneller

- Im Körper baut sich eine Spannung auf

- Das Baby macht sich steif

- Das Baby wird blass oder bekommt einen roten Kopf

- Hände und Füße werden schwitzig

- Plötzlicher Schluckauf

- Weinen

Dann benötigt das Kind keinen weiteren Input und muss Eindrücke erstmal verarbeiten, diese Pausen sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns, dass bei weiterer Stimulation überreizt reagieren kann.

Lass Deine Hand einfach still liegen, so lange bis Du wieder durch Blickkontakt das Signal bekommst, dass es weitergehen kann.

Wann du keine Shiatsu-Anwendung durchführen solltest:

- Das Baby fühlt sich während der Behandlung nicht wohl

- Fieber oder andere akute Erkrankung

- Impfungen (erst wieder 48 Std danach)

- Chronische Mattigkeit, unerklärlicher Gewichtsverlust

- Wenn du das Gefühl hast, das was nicht stimmt oder jetzt nicht der richtige Moment dafür ist.

Sei in Berührung mit dir und deinem Baby. In der Schwangerschaft und danach und für immer!

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